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Mundstrommessung

Die Ansichten über die Bedeutung von Strombildungen in der Mundhöhle sind sehr unterschiedlich. Möglichkeiten und Folgen einer Mundstrombildung bleiben in der täglichen Praxis weitgehend unbeachtet. Chronisch Kranke werden aus zahnärztlicher Sicht nicht nur durch Herde und Materialunverträglichkeiten belastet, sondern auch durch Strombildung im Mund mit nachhaltigen Folgen für das Immunsystem. Folgende Störungen sind bekannt geworden: Schwindel, Metallgeschmack, Mundbrennen, Aphthen, Mundtrockenheit, Hauterkrankungen, Depressionen, Schlafstörungen, Wirkungen auf das Zentralnervensystem.
Die höchsten Stromwerte werden zwischen Amalgam und Gold gemessen, also zwischen unedlen und edlen Metallen. Hierbei laufen elektro-chemische Vorgänge ab. Metalle werden zersetzt, Speichel- und Bakterienflora verändern sich, austretende Metallionen belasten das Grundregulationssystem.

Elektroakupunkturmessungen ergeben, dass besonders Amalgamfüllungen mit hohen Werten toxische und allergisierende Belastungen verursachen. Bereits Werte ab 4 Mikro-Ampere sind als kritisch einzustufen. Als diagnostisches Mittel einer Quecksilberbelastung aus Amalgamfüllungen kann die Mundstrommessung jedoch nicht empfohlen werden! Im Falle erhöhter Mundströme und Spannungen muss jedoch mit einem vermehrten Freisetzen von Metallionen (Korrosion) gerechnet werden. Bei Amalgam sind das vor allem Quecksilber und Kupfer.

Die Messung erfolgt durch Anlegen von zwei Elektroden an unterschiedliche Zahnfüllungen, z.B. eine Amalgamfüllung und eine Goldfüllung und ist schmerzfrei.